Wenn Sie über eine IVF-Behandlung nachdenken oder diese von einem Fruchtbarkeitsspezialisten verschrieben bekommen haben, sind Sie möglicherweise auf einige komplizierte medizinische Fachbegriffe gestoßen, die Sie nicht ganz verstehen. Obwohl die Begriffe recht beunruhigend klingen können, ist es wichtig zu verstehen, was in jeder Phase der Behandlung passiert. Hier betrachten wir den ersten Schritt, nämlich die Stimulation der Eierstöcke.
Wann wird die Stimulation der Eierstöcke eingesetzt?
Die Stimulation der Eierstöcke wird im Allgemeinen verwendet: → Zur Auslösung des Eisprungs bei Frauen mit Ovulationsstörung, um ihnen bei der Empfängnis zu helfen. → Zur Eizellentnahme bei IVF-Behandlungen. → Um Eier für die zukünftige Verwendung aufzubewahren.
Wie funktioniert die Stimulation der Eierstöcke?
In einem natürlichen Eisprungzyklus bestimmen natürliche hormonelle Veränderungen die Reifung und Freisetzung der Eizelle. Bei manchen Frauen geschieht dies jedoch nicht auf natürliche Weise, weshalb Medikamente zur Stimulierung der Eierstockfunktion verabreicht werden. Dadurch ist es möglich, jede hormonelle Umstellung zu planen und so die Qualität der freigesetzten Eizellen zu optimieren.
Phasen der IVF-Behandlung
- Stimulation der Eierstöcke
- Eizellentnahme
- ICSI-Befruchtung/Insemination/
- Embryotransfer
Der Prozess der Stimulation der Eierstöcke beginnt im Allgemeinen eine Woche vor dem erwarteten Datum der nächsten Periode im langen Protokoll. Beim Antagonistenprotokoll beginnt die Stimulation am zweiten Tag des Menstruationszyklus. Es werden viele Hormone verabreicht, damit bei einer Eizellentnahme viele reife Eizellen entnommen werden können. Die Stimulation der Eierstöcke erfolgt durch Injektionen von Gonadotropinen, die das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH) enthalten. Diese stimulieren die Entwicklung mehrerer Follikel in den Eierstöcken. FSH-Injektionen werden etwa 10 Tage lang verabreicht, bevor die Kandidatin für die Eizellentnahme bereit ist. Die Kandidatin wird im Stadium der Eierstockstimulation engmaschig mit Hilfe von Ultraschall überwacht. Dabei wird die Anzahl der vorhandenen Follikel untersucht und deren Größe gemessen. Wenn genügend Follikel mit einem Durchmesser von mehr als 17–18 mm gefunden werden, ist die Eizellentnahme geplant. Um die endgültige Reifung der Eizellen zu fördern, wird eine letzte HCG-Injektion verabreicht. Um mehr über die Stimulation der Eierstöcke zu erfahren, wenden Sie sich an das Zentrum für Reproduktions- und Fetalmedizin – Dr. Alexander Trajan für ein Beratungsgespräch.






























