Der erste Schritt auf Ihrem Weg zur Fruchtbarkeit sollte eine umfassende Untersuchung durch einen kompetenten Spezialisten sein. Ein Spezialist für Reproduktionsmedizin ist ein speziell ausgebildeter Gynäkologe, der zusätzliche Zeit damit verbracht hat, die Beurteilung und Behandlung unfruchtbarer Paare zu erlernen.
Die Erstuntersuchung besteht bei Frauen in der Regel aus Blutuntersuchungen und einer vaginalen Ultraschalluntersuchung. Manchmal wird eine Röntgenuntersuchung namens Hysterosalpingogramm (HSG) durchgeführt, um die Eileiter zu überprüfen.
Bei Männern werden in der Regel zusätzlich zur Samenanalyse auch Blutuntersuchungen durchgeführt. Nach einer gründlichen Untersuchung kann Ihr Facharzt Ihnen dabei helfen, den richtigen Behandlungsverlauf festzulegen.
In vielen Fällen ist es möglich, zunächst mit Medikamenten zur Förderung des Eisprungs zu beginnen. Medikamente werden oft mit kombiniert intrauterine Insemination (IUI), bei der während des Eisprungs Spermien in die Gebärmutter injiziert werden. Einige Patienten können von einer Operation zur Wiederherstellung der chirurgischen Anatomie profitieren.
Bei einigen Patienten mit schwerwiegenderen Erkrankungen ist die in-vitro-Fertilisation (IVF) kann erforderlich sein, um niedrige Spermien- oder Eizellenzahlen zu nutzen. Obwohl IVF ein aufwändigerer Prozess ist, ist er auch sehr erfolgreich.
Gentest
Mithilfe eines Präimplantationsgentests können Ärzte einen Embryo auf Chromosomenanomalien (zu viele oder zu wenige Chromosomen) testen, bevor sie über eine Übertragung entscheiden. Da Embryonen mit Chromosomenanomalien die häufigste Ursache für Fehlgeburten sind und auch nach der Geburt zu einem betroffenen Baby führen können, ist der Präimplantations-Gentest ein zuverlässiges und wichtiges Instrument, das es Ärzten ermöglicht, den besten Embryo für den Transfer auszuwählen und die Chancen auf eine Schwangerschaft drastisch erhöht. Fortsetzung der Schwangerschaft und Geburt eines gesunden Babys für die Patientinnen.
Schwanger mit IVF
Während klar ist, dass IVF die beste Option für werdende Eltern ist, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, ist es auch wichtig zu beachten, dass nicht alle IVF-Behandlungen gleich sind. Nach 20 Jahren der Verbesserung der Wissenschaft hat der Gründer des Zentrums für Reproduktionsmedizin und Embryonenmedizin „Alexander Traianos“ einen Pflegestandard etabliert, der zunehmend zu höheren IVF-Erfolgsraten führt und gleichzeitig die Gesundheit von Müttern und Babys gewährleistet.
So verbessern Sie Ihre Fruchtbarkeit
Neben medizinischen Problemen beeinflussen Faktoren wie Lebensstil, Ernährung und Umwelt die Fruchtbarkeit sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Wenn Sie Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen möchten, finden Sie hier einige Lebensstiloptionen, die Sie in Betracht ziehen sollten.
- Rauchen beeinträchtigt nicht nur die Funktion der Eierstöcke während der IVF, sondern gefährdet auch die Gesundheit der Mutter, des Fötus und der Menschen in seiner Umgebung. Rauchen beeinträchtigt auch die Gesundheit der Spermien. Alles, was beide Partner tun können, um mit dem Rauchen aufzuhören oder es einzuschränken, trägt zur Fruchtbarkeit bei.
- Alkoholkonsum und Drogenkonsum sollten beim Versuch, schwanger zu werden, vollständig vermieden werden, da sie sich negativ auf die Fortpflanzungs- und Sexualfunktion auswirken und bei einem Neugeborenen gesundheitliche Probleme verursachen können.
- Übergewicht nimmt zu BMI was zur Unfruchtbarkeit beitragen kann. Veränderungen in Ihrer Ernährung Sie können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Ihren Körper auf eine gesunde Schwangerschaft vorzubereiten. Auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle.
- Umweltgifte, auch als endokrine Disruptoren bekannt, haben zum weltweiten Rückgang der Fruchtbarkeit beigetragen. Sie sind in der Nahrung, im Wasser und in den Produkten, die wir täglich in unserem Körper verwenden, in unseren Häusern sowie in der Innen- und Außenluft, die wir atmen, verborgen. Es ist wichtig, auf Etiketten zu achten, wann immer möglich Bio-Lebensmittel zu essen und nach Möglichkeit auf grüne Produkte zu setzen.
- Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Benutzen Sie daher beim Sex immer Kondome, bis Sie in einer festen Beziehung sind und Sie beide es versucht haben.
- Einige verschreibungspflichtige Medikamente können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder eine Empfängnis verhindern. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt über die Reduzierung dieser Medikamente oder finden Sie nach Möglichkeit sicherere Alternativen.
*Der Inhalt dieses Blogs ist nicht als Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung gedacht. Lassen Sie sich bei Fragen zu Erkrankungen immer von qualifizierten Gesundheitsdienstleistern beraten.






























