Adenomyose ist eine Erkrankung, von der ein relativ großer Prozentsatz der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen ist. Zu den Symptomen der Adenomyose gehören schmerzhafte, starke Monatsblutungen, ungewöhnlich lange Monatsblutungen, starke Beckenschmerzen und schmerzhafter Geschlechtsverkehr. Adenomyose verursacht auch eine Vergrößerung der Gebärmutter und kann Unfruchtbarkeit, wiederkehrende Fehlgeburten oder Frühgeburten verursachen. Bei der Adenomyose dringt das Endometriumgewebe, das sich in der Gebärmutterschleimhaut bildet, in die Gebärmutterwand ein und wächst dort, insbesondere in das Myometrium, die Muskelwand der Gebärmutter. Durch das Gewebe schwillt die Gebärmutter auf das Doppelte oder sogar Dreifache ihrer normalen Größe an.
Diagnose einer Adenomyose
Adenomyose wird am häufigsten diagnostiziert, wenn eine Frau wegen eines der Symptome, wie starke Schmerzen, unregelmäßige Perioden oder Unfähigkeit zur Empfängnis oder wiederholte Fehlgeburten, medizinische Hilfe sucht. Bei Verdacht auf eine mögliche Adenomyose sichert der Facharzt die Diagnose anhand folgender Tests:
- Beckenuntersuchung: Ihr Arzt stellt möglicherweise fest, dass Ihre Gebärmutter vergrößert ist und sich weicher und schmerzhafter anfühlt.
- Transvaginaler Ultraschall: Die Verwendung von Schallwellen zur Abbildung Ihrer Beckenorgane kann eine Verdickung der Muskelwand der Gebärmutter zeigen.
- Magnetresonanz: Ein MRT kann eine Verdickung der Gebärmutterwand oder eine Vergrößerung der Gebärmutter zeigen, was normalerweise auf eine Adenomyose hinweist.
- Biopsie: In schweren Fällen und als letztes Mittel kann eine Biopsie der Gebärmutter eine Adenomyose nachweisen, die jedoch nur nach einer Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter) erfolgen kann.
Ursachen, Behandlung und mögliche Risiken
Da die Symptome einer Adenomyose denen anderer Krankheiten wie Endometriose und Uterusmyomen ähneln, ist eine ärztliche Diagnose unerlässlich. Die meisten Fälle von Adenomyose treten bei Frauen über 35 Jahren auf. Das Wachstum des Gewebes innerhalb der Gebärmutterwand hängt von Östrogen ab, daher kann die Behandlung hormonelle Medikamente umfassen. Ärzte erwägen auch andere Behandlungsmöglichkeiten, einschließlich einer Embolisation der Gebärmutterarterie.
Die genaue Ursache für die Entwicklung einer Adenomyose ist nicht bekannt. Viele Forscher glauben jedoch, dass die Ursache der Erkrankung folgende Ursachen haben könnte:
- Invasives Gewebewachstum, das auftritt, wenn Zellen in den Muskel der Gebärmutterwand eindringen.
- Eine Entzündung der Gebärmutter nach der Geburt kann zu einem Riss in der Gebärmutterschleimhaut führen und das Eindringen von Zellen ermöglichen.
- Die Entwicklung des Fötus kann zu einer abnormalen Positionierung des Endometriumgewebes führen.
Zu den Risiken für die Entwicklung einer Adenomyose gehören:
- Frühere Operationen an der Gebärmutter, wie Kürettage, Entfernung von Uterusmyomen oder Kaiserschnitt.
- Geburt
- Bei Frauen über 35 Jahren stellen Ärzte jedoch in letzter Zeit einen Anstieg der Adenomyose-Diagnosen bei jüngeren Frauen fest.
Wie sich Adenomyose auf Ihre Fruchtbarkeit auswirkt
Aktuelle Studien zeigen, dass Adenomyose häufig gleichzeitig mit anderen Erkrankungen auftritt, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, wie z. B. Endometriose, Uteruspolypen und Myome. Adenomyose allein kann die Implantation und die Aufnahmefähigkeit der Gebärmutterschleimhaut beeinträchtigen und möglicherweise die Eileiter verformen, wodurch eine Befruchtung verhindert wird. Wie oben erwähnt, besteht bei einer Schwangerschaft ein viel höheres Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt als normal. Aus diesem Grund ist es so wichtig, mit einem Spezialisten zusammenzuarbeiten, wenn bei Ihnen eine Adenomyose diagnostiziert wird.
Der erfolgreichste Weg, schwanger zu werden und schwanger zu werden, ist eine IVF in Kombination mit GnRH-Agonisten (Lupron). Lupron ist ein erfolgreicher Weg, Östrogen zu reduzieren und das Wachstum der Adenomyose zu verlangsamen, wodurch die Chancen auf eine Implantation durch IVF verbessert werden. Da die Erkrankung jedoch ein doppelt so hohes Risiko einer Fehlgeburt birgt, ist in vielen Fällen eine Leihmutterschaft sowie eine IVF mit Ihren Eizellen und dem Sperma Ihres Partners angezeigt.
Behandlung von Adenomyose
Wenn bei Ihnen Adenomyose diagnostiziert wurde, wissen Sie, dass die Erkrankung selbst Veränderungen in Ihrem Leben bewirken kann. Die Schmerzen und starken Blutungen machen es schwierig, Pläne zu schmieden, und diese quälenden Perioden machen Sie erschöpft und es kommen noch Fruchtbarkeitsprobleme hinzu. Dies ist die Zeit, so freundlich wie möglich zu sich selbst zu sein und auf jeden Fall professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Während in der medizinischen Fachwelt noch viel über Adenomyose entdeckt und verstanden wird, ist es wichtig, ein Team zu finden, das sich um Sie kümmert und Sie auf Ihrem Weg unterstützt. Wie bei jeder medizinischen Diagnose ist Ihre Erfahrung Ihre eigene und einzigartig für Sie. Kontaktieren Sie noch heute das Zentrum für Reproduktionsmedizin „Dr. Alexandros Traianos“ und gemeinsam helfen wir Ihnen, die Antworten zu finden, die Sie suchen. Für Informationen rufen Sie das Telefon an
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